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An der Börse auch mit fallenden Kursen gewinnen

Aktienhandel als Privatanleger? Für Manchen mag das abschreckend klingen, da die Börse durch ihre vielen fremden Begriffe kompliziert wirkt. Auch Berichte in den Medien haben dafür gesorgt, dass Trading beim Otto-Normal-Bürger ein schlechtes Ansehen hat. Viele beschränken sich auf risikoarme Varianten wie Fonds mit Zinsgarantien. Doch den großen Reichtum bringt das nicht ein.

Für Anleger, die mehr Risiko eingehen, dafür aber Chancen auf eine größere Rendite haben wollen, bieten sich Hebelzertifikate an. Laut Erklärung bei Wikipedia gibt es zwei Arten, nämlich die Partizipation an steigenden oder fallenden Kursen.

Man kann durch Hebelprodukte schon mit wenig Kapital hohe Gewinne erhalten, aber auch den Einsatz komplett verlieren. Es sollte also nur so viel investiert werden, wie man wirklich erübrigen kann – daher lieber nicht das Geld für die Zusatzrente hierfür verwenden! Wenn man aber sicher ist, den Verlust des eingesetzten Kapitals problemlos verschmerzen zu können, kann man der Lust aufs Zocken ruhig ein bisschen freien Lauf lassen.

Bei einem Online-Broker hat man die Möglichkeit, jederzeit Einfluss auszuüben. Hebelzertifikate werden über eine WKN-Nummer gekennzeichnet und können genau wie normale Aktien gekauft und abgestoßen werden, außerdem haben manche eine befristete Laufzeit. Jedem Zertifikat liegen ein Basiswert und ein festgelegter Hebel der Berechnung zugrunde. Man kann es auf long (=steigende Kurse) oder short (=fallende Kurse) handeln. Wenn sich der Kurs in die entsprechende Richtung bewegt, wird die Veränderung im Verhältnis zum Basiswert mit dem Hebel multipliziert. Die mit dieser Berechnung verbundenen möglichen hohen Gewinne und Verluste machen den Handel mit Hebelzertifikaten so spannend.

Wichtig ist, bei der Auswahl des Brokers auf die Höhe der Gebühren zu achten, damit die Rendite aus dem Hebelzertifikat nicht übermäßig verringert wird. Ein Vorteil gegenüber anderen Börsenprodukten ist, dass man diese Zertifikate in einem ganz normalen Konto handeln kann und kein separates dafür eröffnen muss. Das verringert den Aufwand und die Kosten für die Einrichtung des Spezialkontos. Ein Tipp zum Schluss: Direct-Broker sind verglichen mit Filialbanken günstiger.

Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 19. Mai 2011 um 06:40 Uhr veröffentlicht und wurde unter Fonds abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
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